Guss

Das Fertigungsverfahren Gießen zählt zu den Urformverfahren. Dabei ist es das vermutlich älteste Formgebungsverfahren. Beim Gießen entsteht aus flüssigem metallischem Werkstoff nach dem Erstarren ein fester Körper bestimmter Form. Werkstücke werden gegossen, wenn ihre Herstellung durch andere Fertigungsverfahren unwirtschaftlich ist, nicht möglich ist oder besondere Eigenschaften des Gusswerkstoffs genutzt werden sollen. Gießverfahren sind besonders vorteilhaft einsetzbar für die Massenproduktion von Bauteilen aller Art, sowohl einfacher als auch komplizierter Gestalt.

Die erreichbare Maßgenauigkeit der Gussstücke hängt wesentlich vom Gießverfahren ab. Passungen, Bohrungen, planebene Flächen und Gewinde müssen in der Regel durch spanende Nachbearbeitung hergestellt werden. Die Kosten für Modell- und Formenbau sind vergleichsweise hoch, die Herstellung der Gussstücke dagegen, abhängig von Gießverfahren und Stückzahlen, niedrig.

(Wikipedia)

Die in den AGQ-Gießereien hauptsächlich erzeugten Werkstoffgruppen Gusseisen mit Lamellengraphit (GJL), Gusseisen mit Kugelgraphit (GJS) und ADI sind genormt:

Gusseisen mit Lamellengraphit DIN EN 1561

Gusseisen mit Kugelgraphit DIN EN 1563

ADI DIN EN 1564

Innerhalb dieser beiden Werkstoffgruppen GJL und GJS sind Sondersorten herstellbar, die auf folgende Beanspruchungen hinauslaufen:

Hitzebeständigkeit

Verschleißbeständigkeit

Korrosionsbeständigkeit

(s. hierzu: Austenitisches Gusseisen DIN EN 1694; Bainitisches Gusseisen DIN EN 1564)

Weitere Informationen zur Heidenreich und Harbeck AG und unseren Dienstleistungen erhalten Sie hier Giesserei - HH-Moelln.de

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